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Virtual-Box

Was Kann Eine Virtuelle Maschine?

Virtual-Box kann auf den gängigen 32- und 64-Bit Betriebssystemen wie Linux, macOS und natürlich auch Windows eingesetzt werden. Als Gastsystem können auch 32- und 64-Bit Betriebssysteme eingesetzt werden. Für eine große Vielzahl werden Treiber, Kernel-Module bzw. Erweiterungen mitgeliefert, diese stehen bei der Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine zur Auswahl. Die Flexibilität virtueller Systeme ist enorm, sei es die einfache Sicherung oder die gute Archivierung.

 

In den letzten Jahren haben wir zahlreiche Systeme virtualisiert beziehungsweise neu als virtuelle Systeme angelegt. Es gab dafür verschiedenste Gründe:

Archivierung
Mit Virtual-Box eingerichtetes System ist sehr langlebig. Einmal lauffähig konfiguriert, z.B. Windows XP oder Windows 7 Systeme und für eine spätere Verwendung abgelegt. Jedes System hatte dabei eine spezielle Aufgabe. Einmal eher als Entwicklungssystem gedacht, dann wieder als Arbeitsplatz mit speziellen Office Programmen oder als Testumgebung bei der man schnell mal ein Programm aus dem Internet lädt und ausprobiert, ohne Angst davor zu haben durch einen Virus oder Trojaner den kompletten Arbeitsplatz zu zerstören.
Sicherheit
Gerade unter Windows Systemen ist mal schnell mal um die Sicherheit besorgt. Es gibt da ein verlockendes Programm gratis zum Download, dass zum Beispiel Youtube Videos als MP3 Datei ausspuckt. Bei diesen Programmen gilt aus Sicht des Admins: bloß nicht herunterladen. Man ließt ja immer wieder von Bitlocker Programmen die alle Daten auf der Festplatte verschlüsseln. Gerade durch Gratis Downloads fängt man sich gerne etwas ein, so verlockend das Angebot auch sein mag – egal mit der virtuellen Maschine verliert man im schlimmsten Fall den aktuellen stand und setzt diese wieder auf einen älteren Sicherungspunkt zurück.
Mobilität
Auch ein ganz wichtiger Faktor ist die Mobilität von virtuellen Systemen. Man kann diese an andere Mitarbeiter weitergeben oder einfach von einem Laptop auf die Workstation kopieren. Egal welche Hardware man hat, das virtuelle System verhält sich immer gleich. Sollte mein Laptop kaputt werden oder wegen einem Service eingeschickt werden müssen kopiere ich mir das System einfach auf ein Ersatzgerät und komme fast ohne Ausfallzeit aus.
Sicherungen
Viele Server laufen mehr oder weniger virtuell, ohne dass man dies als Kunde jemals bemerkt. Bei Hostern bekommt man VServer die entweder auf einem gemieteten Server liegen oder gar unspezifiziert in einer Cloud und sich dabei auch dynamisch verändern können (mehr CPU, mehr RAM, mehr Speicher). Virtuelle Systeme kann man super einfach sichern, man erstellt einfach einen inkrementellen Klon, einen so genannten Snapshot. Diesen kann man sehr schnell wiederherstellen und auch offline kopieren und zum Testen im eigenen Netzwerk verwenden.
Bei virtuellen Arbeitsplätzen verhält es sich ähnlich. Eine Sicherung ist schnell als Klon angelegt, Snapshots dienen dazu Meilensteine zu setzen, wie zum Beispiel nach einem frisch konfigurierten System. Sichern und Zurücksetzen war dank VirtualBox und vergleichbarer Programme nie einfacher.
Nachteile
  • Performance
    Die Zugriffsgeschwindigkeit auf die extern eingebundenen Festplatten deutlich langsamer ausfällt als wenn man dies über ein Host System durchführt. Gerade beim Durchsuchen von Dateien fällt das ins Gewicht.
  • Fehlende Grafik Unterstützung
    Ein oft versprochener und bis jetzt noch nicht umgesetzte Unterstützung ist jene von 3D- Grafikkarten. Trotz Bemühungen ist es nicht möglich 3D Spiele mit einem virtuellen Windows zu spielen. Es gibt zwar einige „Außnahmen“ in der Regel jedoch funktioniert es nicht. Nichts wäre cooler als ein virutelles Spiele System.